Monday, June 18, 2018

Installation shots from the gif_me_a_break exhibition at Galerie Marek Kralewski, Freiburg


the perpetual recurrence of the same, gif_me_a_break, and meta_dudes, dimensions variable, 2018


Jürgen TrautweinIn der Freiburger Wiehre ist Jürgen Trautwein in der Galerie Marek Kralewski unter dem futuristischen Titel TWEETOPIA mit einer Multimediainstallation zu Gast. Trautwein, der 1958 in Bruchsal geboren wurde, lebt und arbeitet inzwischen in San Francisco, der Heimatstadt des Microblogging Dienstes Twitter. Diese Tatsache ist für die ausgestellten Arbeiten nicht unerheblich, fußt TWEETOPIA doch auf Trautweins Twitterprojekt @jtwinedotcom. Drei Jahre nach der Gründung der Kommunikationsplattform begann der Künstler im Jahre 2009 damit, Botschaften über seinen Blog zu versenden. Die ihm dabei zur Verfügung stehenden 140 Zeichen füllt Trautwein aber nicht mit Wortgezwitscher, sondern mit schwarzen Rechtecken und weißen Leerzeichen. Täglich stellt er mehrere dieser grafischen abstrakten Tweets ins Netz. In der Ausstellung laufen auf drei Monitoren Auszüge aus seinen letzten 900 Netzbotschaften. Auf der Galeriewand kehrt der Künstler vom Digitalen ins Analoge zurück: Hier bringt er schwarz übermalte Papiere auf, die sich bei näherer Betrachtung als Übermalungen von alten Landkarten und Schriftstücken erweisen. Unwillkürlich bringt man diese mit den kryptografischen Twitterbotschaften in Verbindung: #information under cover.

Dieter Fronz in der Badischen Zeitung

Wednesday, June 6, 2018

_.gif_me_a_break a drawing and multimedia hybridisation exhibition project at Galerie Marek Kralewski, Freiburg




Ein Zeichnungs/Multimediahybridisierungsausstellungsprojekt
in der Galerie Marek Kralewski, Freiburg 9.6-15.6, 2018



Die Ausstellung "_.gif_me_a_break" führt über ein Mäander-verwobenes Geflecht in den Urquell der Kreativität, dem zeichnerischen Ausdruck. Schnell, direkt und unverwechselbar skizziert, mit klarer Linie und dem analytischen Blick werden aktuelle gesellschaftliche Dramen um Populismus, Machtmissbrauch, Technologieabhänigkeit, Propaganda und Handymanie zynisch- ironisch aufgezeigt.
Der Titel "_.gif_me_a_break" beinhaltet eine Doppelreferenz, die sich sowohl auf die englische Formulierung “give me a break” was “verschone mich” bedeutet als auch auf das digital-bewegte Bildformat .gif bezieht.
Die Ausstellung besteht zum einen aus raumspezifischen Wandinstallationen, die sich aus schwarzen "time-sheets" und Federzeichnungen in dem amerikanischen Äquivalent zum Din A4 Format dem sogenannten "letter-size" zusammensetzen, zum anderen aus der interaktiven audio-visuellen Animations- und Netzkunstarbeit namens "_.gif_me_a_break". Ein digitales Projekt das sich mit dem animierten .gif Format als Basis für sozialkritische Inhalte auseinandersetzt. 
Einsehbar unter folgendem Link lhttp://www.jtwine.com/gif_me_a_break_.html
"_.gif_me_a_break" ist Teil des sich seid 2001 ständig weiterentwickelnden Zeichnungs- und Multimedia-Hybridisierungsprojekt NIESATT.